Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 20. Februar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen RepuClear Solutions und seinen Kunden über Leistungen im Zusammenhang mit der Prüfung und außergerichtlichen Beanstandung von Online-Bewertungen, insbesondere Google-Bewertungen.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen RepuClear Solutions, (nachfolgend „Dienstleister“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Leistungen im Zusammenhang mit der Prüfung und außergerichtlichen Beanstandung von Online-Bewertungen, insbesondere Google-Bewertungen. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Dienstleister ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt dem Dienstleister alle für die Prüfung erforderlichen Informationen und Unterlagen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung, insbesondere Links zu den Bewertungen, Angaben zu den zugrunde liegenden Sachverhalten sowie vorhandene Korrespondenz. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass durch seine Angaben und Unterlagen keine Rechte Dritter verletzt werden (z.B. Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte). Verzögert der Kunde erforderliche Mitwirkungen, kann sich der Leistungszeitraum entsprechend verlängern.
7. Haftung
Der Dienstleister haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Haftung für Entscheidungen der jeweiligen Bewertungsplattform (z.B. Ablehnung einer Löschung) ist ausgeschlossen, da diese außerhalb des Verantwortungsbereichs des Dienstleisters liegt.
10. Laufzeit und Kündigung
Sofern nichts anderes vereinbart ist, wird der Vertrag als Einzelauftrag über die jeweilige Prüfung/Beanstandung einer oder mehrerer Bewertungen geschlossen und endet mit Abschluss der vereinbarten Leistungen. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
2. Leistungsgegenstand
Der Dienstleister bietet die Prüfung von Online-Bewertungen des Kunden und – sofern erfolgversprechend – die außergerichtliche Beanstandung bzw. Meldung dieser Bewertungen gegenüber der jeweiligen Plattform an. Der Dienstleister erbringt seine Leistungen ausschließlich als Unterstützung und Botenleistung gegenüber der Plattform. Eine Rechtsberatung im Einzelfall findet nicht statt. Eine bestimmte Entscheidung der Plattform (z.B. Löschung einer Bewertung) wird nicht geschuldet. Es wird insbesondere keine Garantie oder Zusicherung für einen bestimmten Erfolg der Tätigkeit übernommen.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung des Dienstleisters ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Sofern nichts anderes vereinbart ist, handelt es sich um Festpreise je Bewertung bzw. je Paket. Rechnungen sind, sofern im Angebot nicht anders geregelt, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Dienstleister ist berechtigt, bei wiederholtem Zahlungsverzug weitere Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten.
8. Urheber- und Nutzungsrechte
Alle vom Dienstleister erstellten Texte, Schreiben, Gutachten oder Strategiekonzepte unterliegen dem Urheberrecht. Der Kunde erhält ein einfaches Nutzungsrecht zur Verwendung im Rahmen des jeweiligen Projekts. Eine Weitergabe an Dritte oder Nutzung zu anderen Zwecken bedarf der vorherigen Zustimmung des Dienstleisters.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Dienstleisters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt noch kein verbindliches Angebot dar. Durch Absenden einer Anfrage über das Kontakt-/Erstprüfungsformular gibt der Kunde eine unverbindliche Anfrage ab. Nach Prüfung der Anfrage übermittelt der Dienstleister dem Kunden ein Angebot mit Leistungsbeschreibung und Vergütung. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde dieses Angebot annimmt (z.B. per E-Mail-Bestätigung).
6. Leistungszeit, Verzug, höhere Gewalt
Angaben zu Bearbeitungs- oder Entscheidungsfristen sind – soweit nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet – lediglich Richtwerte. Der Dienstleister hat keinen Einfluss auf Bearbeitungszeiten der Plattformbetreiber. Ereignisse höherer Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Umstände, die der Dienstleister nicht zu vertreten hat, verlängern vereinbarte Leistungsfristen angemessen.
9. Vertraulichkeit und Datenschutz
Der Dienstleister behandelt alle Informationen und Unterlagen des Kunden vertraulich und verwendet sie ausschließlich zur Durchführung des jeweiligen Auftrags. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der auf der Website abrufbaren Datenschutzerklärung. Diese ist nicht Bestandteil der AGB, ergänzt sie jedoch in datenschutzrechtlicher Hinsicht.
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